An den Schreibtisch, ran an die Tasten, fertig und los!

 

Ich stecke mitten im zweiten Überarbeitungsprozess und es hat sich schon einiges getan. Wie angekündigt, haben sich Kapitel verschoben und ich schreibe aktuell an einer neuen Szene. Eine Figur ist wieder von den Toten auferstanden und die Welt ist noch ein wenig facettenreicher geworden. Meine Testleserin war auch hart am Schuften und hat Band 1 beendet. Hatte ich mich bei ihr schon bedankt? Keine Ahnung. Deswegen nochmals hier: Danke, meine Liebe! Ich kann es wirklich nicht oft genug sagen. Ihre Anmerkungen helfen mir unglaublich weiter und machen die Geschichte besser.

 

Ihr zu verdanken habe ich auch das Beheben eines schwerwiegenden Logikfehlers. Ihr müsst wissen, Lichtfels ist ein Faustkämpfer. Er hat Stahlhandschuhe als Waffen, sehr pompös, bestückt mit Appliken, die die Hände abdecken. Was ich nicht bedacht habe, wie setzt er sie sich auf, wenn sie komplett zu und starr sind? Wenn er nicht alleine ist, könnte man das Problem recht schnell lösen, dass immer jemand zur Stelle ist und ihm hilft. Aber das funktioniert leider bei Lichtfels nicht. Und so kam es, dass die Stahlhandschuhe von ihm nun ein wenig anders aussehen und er greifen kann.

 

Und was ich euch auch noch nicht erzählt habe, ich habe mehrere Enden, haha. Anfangs waren es zwei, jetzt sind es drei. Vielleicht sogar vier. Schon beim Schreiben der letzten Seite hatte ich es im Gefühl, dass ich den ersten Band eher beenden könnte. Es gibt einen Moment, wo ich selbst eine Gänsehaut bekommen habe. Ich habe trotzdem noch einen Abschnitt mehr geschrieben, weil es so mein ursprüngliches Ende im Kopf gewesen war. Zwei Meinungen habe ich jetzt schon, und zwar die von meiner Schreibwerkstatt, die sehr begeistert war, sogar von beiden Enden, aber das alternative Ende ist ein wenig der Favorit und die meiner Testleserin, die mir sogar noch ein weiteres und damit das dritte mögliche Ende im Manuskript markiert hat. Tja… uns das vierte Ende ist ganz woanders. Darüber werde ich im Urlaub nachdenken. Was es damit auf sich hat, verrate ich aber an dieser Stelle noch nicht.

 

Neben der Überarbeitung feile ich noch am Exposé. Darüber verliere ich aber keine Worte mehr. Ich habe genug gejammert. Jetzt heißt es: schreiben, schreiben und noch mehr schreiben.

 

Eure Stef

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