Herzlich Willkommen zu unserem heutigen Protagonisten-Interview! Ich begrüße die Figuren aus der Serie „Das Ministerium der Welten“ von Luzia Pfyl.

Zu Gast im Studio sind heute bei mir Melody Hampton, River Fields, Norrick Lynch, Dean Heartland und Diana Turner!

 

Stef: „Herzlich Willkommen!“

River: „Sehr erfreut, danke für die Einladung.“

Dean: *drängt sich an Norrick vorbei und schüttelt breit grinsend Stefs Hand* „Dean; überaus erfreut, Ihre Bekanntschaft zu machen.“

River: *seufzt und schüttelt dann lachend den Kopf* „Dean, benimm dich.“

Dean: „Ich hab doch gar nichts gemacht!“

Norrick: „Flirten kannst du später. Wir sind für ein Interview hier. Außerdem schaut Mel bereits säuerlich.“ *deutet mit dem Daumen zur Seite*

Dean: „Echt?“

Melody: *verschränkt die Arme* „Ich weiß nicht, wovon er redet.“

River: *räuspert sich* „Können wir dann mal anfangen?“

Stef: „Ich hoffe, Sie hatten alle eine gute Reise hier her nach Deutschland? Oder gab es Komplikationen?“

River: „Kurz vor unserer Abreise kam ein Notruf aus dem Britischen Museum, weil denen wieder eine Mumie lebendig geworden ist. Norrick und ich mussten uns darum kümmern.“

Norrick: „Und nicht irgendeine Mumie war das, sondern Ramses II. höchst persönlich. Er hat sich wieder einmal zu den Römern verirrt.“ *grinst schelmisch* „Wir glauben mittlerweile, dass er sich in eine der Statuen verknallt hat.“

Diana: „Das ist doch absurd.“

Melody: „Aber irgendwie romantisch, nicht?“

Diana: *zuckt mit der Schulter und wendet sich ab*

River: „Wie auch immer, unser Abflug verzögerte sich dadurch also. Aber wie Sie sehen, waren wir pünktlich hier. Unsere Luftschiffe sind sehr schnell.“

Stef: „Da bin ich aber beruhigt, dass Sie es trotzdem noch geschafft haben. Miss Hampton, wollten Sie schon immer als Detective beim Scotland Yard anfangen? Oder gab es anfangs andere berufliche Vorstellungen?“

Melody: „Mein Vater ist Commissioner des Yards, also der Boss. Es lag also nahe, dass ich dieselbe berufliche Richtung einschlage. Meine Familie war schon seit der Gründung der Metropolitan Police in der einen oder anderen Weise damit verknüpft.“

Stef: „Wie ist es als Frau beim Scotland Yard zu arbeiten? Muss man sich gegen die Männer durchsetzen oder wird man akzeptiert?“

Melody: „Dadurch, dass ich die Tochter des Commissioners bin, hatte ich dahingehend kaum Probleme. Klar gibt es mal blöde Sprüche und Blicke. Ich werde oft wie ein rohes Ei behandelt, was meine Arbeit manchmal nicht sonderlich leicht macht. Aber ich kann mir auch viel erlauben, was andere in meinem Alter und Dienstgrad nicht können. *lächelt wissend*

Norrick: „Du solltest zu uns kommen. Wir diskriminieren nämlich nicht.“

Melody: „Ach, wirklich? Sagst du als Mann?“

Norrick: *reibt sich verlegen den Nacken*

Stef: „Der Schleimhaufen-Fall ist unter Ihrer Obhut. Haben Sie keine Angst vor den Gefahren, die mit diesem Schleimhaufen kommen könnten?“

Melody: „Sie meinen sowas wie Bakterien? Keine Sorge, es gibt Handschuhe.“

Dean: „Ich glaube, sie meint eher die Gefahr von der Kreatur, die die Schleimhaufen hinterlässt.“

Melody: „Oh. Natürlich. Nun, nein, wenn ich ehrlich mit Ihnen sein soll. Ich bin Detective bei Scotland Yard. Ein gewisser Grad an Gefahr ist in meinem Job immer da. Außerdem kann ich ziemlich gut schießen.“

Stef: „Mr. Fields, Mr. Lynch, ich bin froh, dass Sie hier sind. Wie haben Sie beiden sich gefunden? Ich habe gehört, dass Sie zu den besten Jägern des Ministeriums gehören?“

Norrick: „Das war vor acht Jahren, nicht? Als wir beide rekrutiert wurden, kurz nach dem Krieg.“

River: „Ertrage ich dich echt schon so lange?“

Norrick: „Hey, du hast mich zuerst angesprochen, schon vergessen?“ *wendet sich wieder an Stef* „Wir mussten Trainingsteams bilden und seither sind wir unzertrennlich.“

River: *schüttelt lachend den Kopf* „Wir sind ein eingespieltes Team und vertrauen einander blind. Vermutlich sind wir deswegen so gut.“

Norrick: „Die Zwillinge sind uns zwar dicht auf den Fersen, was die Quote angeht, aber wir sind immer noch die Besten.“

Stef: „Was war der schlimmste Geist oder das schrecklichste Monster, das Ihnen in ihrer bisherigen Karriere begegnet ist?“

River: „Geister sind eigentlich relativ harmlos, mal abgesehen von Poltergeistern. Sie sind mehr eine Plage. Wobei, wenn sie richtig wütend sind, können sie den Menschen gefährlich werden. Deswegen sammeln wir so viele wie möglich ein.“

Norrick: „Hm, das schrecklichste Monster… da gibt es mehrere. Der sumerische Dämon war ein K5, der hat uns ganz schön zu schaffen gemacht. Oder die Banshee, die wir vor ein paar Jahren durch ganz Dublin gejagt haben, die war richtig fies.“

River: „Du vergisst den Basilisken in Rom.“

Norrick: „Stimmt. Auch ein K5.“

Dean: „Die Skala geht bis 6, aber so ein Ding hatten wir noch nie. Jedenfalls nicht, seit wir im Ministerium sind.“

Stef: „Können Sie unseren Lesern Tipps geben, wie man sich am besten bei Begegnungen mit Geistern und Monstern verhält?“

River: „Wie gesagt, die meisten Geister sind harmlos. Sollten Sie aber einem Poltergeist begegnen, Salz und Eisen bereithalten und sich irgendwo einschließen. Kontaktieren Sie auf jeden Fall die örtliche Abteilung des Ministeriums.“

Norrick: „Bei einem Verdacht auf eine Kreatur aus dem Riss, unbedingt alle Beobachtungen notieren. Für uns Jäger kann es lebenswichtig sein, zu wissen, mit was wir es zu haben. Aber spielen Sie nicht den Helden und halten Sie sich fern von der Kreatur, wenn Sie Ihr Leben nicht aufs Spiel setzen wollen. Bringen Sie sich in Sicherheit und warten Sie auf die Jäger.“

Stef: „Mr. Heartland, wie sind Sie zum Ministerium der Welten gekommen?“

Dean: „Die Frau, mit der ich während des Studiums ausging, bewarb sich im Hauptquartier. Damit sie mich nicht verließ, habe ich mich auch beworben.“

Norrick: „Das ist so typisch.“

Dean: „Hey, ich war verliebt. Nun, sie beendete die Sache ein paar Tage, nachdem wir unsere Ausbildung im Ministerium begonnen haben. Erst überlegte ich, wieder zu gehen, aber irgendwie bin ich bei diesen Dummköpfen hier hängengeblieben.“

River und Norrick: „Hey!“

Dean: „Ich liebe euch auch.“

Stef: „Warum wollten Sie kein Jäger werden?“

Dean: „Jäger klingt so cool, nicht? Das ist wie mit den Gitarristen in Bands. Aber mir lag das irgendwie nicht. Ich bastelte viel lieber an der Ausrüstung und an den Waffen herum. Ich bin Techniker mit Leib und Seele, wurde in die Technikabteilung geschickt und bin mittlerweile Chef der Truppe.“

Stef: „Wie geht es den Hunden? Ich habe gehört, Sie haben ein gutes Händchen für Tiere?“

Dean: „Oh, denen geht es blendend!“ *grinst* „Leider kann ich sie auf Reisen nicht mitnehmen, da sie den Riss bewachen.“

Melody: „Ist vermutlich auch besser so. Du kannst nicht fünf Höllenhunde an der Leine ausführen wie Schoßhündchen.“

Dean: „Sie sind stubenrein! Außerdem gehen sie nicht mehr spontan in Flammen auf, wenn sie aufgeregt sind. Ich sehe dein Problem nicht.“

Melody: „Höllenhunde. Hunde aus der Hölle, Dean.“

Stef: „Haben Sie selbst Haustiere?“

Melody: „Ich? Nein. Wir hatten mal eine Katze, Mr. Pickles, aber der ist vor ein paar Jahren an Altersschwäche gestorben.“

River: *schaut die Gruppe an* „Wir haben alle keine Zeit für Haustiere. Vielleicht irgendwann.“

Alle: *nicken*

Stef: „Miss Turner, Sie schauen so Ernst. Alles in Ordnung?“

Diana: „Ich weiß gar nicht, warum ich eigentlich hier bin. Ich gehöre nicht dazu.“

River: „Die Autorin hat dich mit uns mitgeschickt. Siobhan ist leider verhindert.“

Diana: „Aber ich mag euch Ministeriums-Leute nicht. Ihr tut zu wenig gegen die Geister.“

River und Norrick: *wechseln einen vielsagenden Blick*

Stef: „Können Sie sich an Ihre erste Begegnung mit einem Geist erinnern? Was haben Sie erlebt?“

Diana: *nickt bedeutungsvoll* „Mein Vater sorgte immer dafür, dass unser Haus möglichst geistfrei blieb. Doch dann ist eines Abends unser Butler tot umgefallen, einfach so. Hirnschlag oder so. Ich stand daneben, als seine Seele aus seinem Körper stieg und zu einem Geist wurde. Das war schockierend. Wir mussten drei Stunden auf einen Sammler warten, weil es kurz zuvor ein großes Zugsunglück gegeben hatte. Das waren die längsten drei Stunden meines Lebens und ich-“ *etwas rumpelt und Diana bricht ab*

Stef: „Haben Sie das eben gehört?“

Alle: *schauen auf*

Norrick: *stellt die Lampe wieder auf, die er umgeworfen hat* „Sorry!“

River: „Lass doch die Einrichtung stehen, Idiot.“ *seufzt ergeben*

*wieder rumpelt etwas, diesmal in einer anderen Ecke*

River und Norrick: *runzeln die Stirn*

Norrick: „Das war ich diesmal nicht.“

Melody: *nähert sich vorsichtig der Ecke mit den ausrangierten Kulissen*

River: „Mel, lass lieber uns nachsehen.“

Melody: „Keine Sorge, ich pass schon auf. Es war bestimmt nur eine Katze oder so.“

Diana: „Keine Katze. Da, seht mal!“ *alle Blicke folgen ihrem ausgestreckten Arm*

Stef: „Das ist doch ein Fall für Sie, meine Herren!“

River: „Mel, komm zurück.“ *zückt seinen Plasmarevolver* „Norrick!“

Norrick: „Schon dabei.“ *nimmt Melody am Arm zurück und nähert sich geduckt der Kulisse*

Stef: „Womit haben wir es hier zu tun?“ *muss sich im letzten Moment ducken, als ein Baum aus Pappe angeflogen kommt*

Dean: „Alles noch dran?“ *hilft ihr auf die Beine und führt sie zu Diana*

River: „Scheiße, Poltergeist.“

Norrick: „Das wird lustig.“

Melody: „Ich weiß echt nicht, was daran lustig sein soll.“ *eilt zurück zu den Jägern* „Gebt mir eine Waffe, ich kann helfen.“

River und Norrick: *wechseln einen Blick*

River: „Gib ihr deinen Reserverevolver. Mel, wir nähern uns von beiden Seiten. Norrick, halte die Falle bereit.“

Dean: „Hey, ich will auch eine Waffe. Wie soll ich die Mädels hier beschützen?“

Norrick: „Hier, nimm meine Lampe.“ *grinst und überreicht ihm die Stehlampe, die er zuvor umgeworfen hat*

Dean: „Ha, ha.“

Diana: *weicht bis an die Wand zurück* „Amateure! Kein Wunder, habt ihr Menschenleben auf dem Gewissen.“

Norrick: „Was meint sie damit?“

River: *zuckt mit den Schultern* „Keine Ahnung.“

Stef: „Zum Glück sind Sie gerade da. Achtung!“

*Teile der Kulisse und der Möblierung des Studios wirbeln umher*

River: *duckt sich unter einem heranfliegenden Stuhl, der hinter ihm an der Wand zerschellt*

Norrick: *jubelt und wirbelt die Falle wie ein Lasso*

Stef: „Na das nenn ich doch mal Entertainment hier!“

River: *zu Norrick* „Die ist genauso verrückt wie du.“

Norrick: *prustet los*

Melody: „Hey, konzentriert euch!“ *feuert zwei Schüsse ab, die den Poltergeist jedoch verfehlen*

River: *kickt eine Pappfigur beiseite und schießt*

*Der Poltergeist kreischt und flackert*

River: „Norrick, jetzt!“

Norrick: *wirft die Falle aus und dreht an seiner Armbanduhr*

*ein Lichtstrahl schießt hoch und umschließt den Poltergeist*

*kreischend wird er in die Falle gezogen*

River: „So, die Party ist zu Ende. Gute Arbeit, Leute.“

Stef: „Gut, dass Sie den Geist gefasst haben. Jetzt müssen wir hier erst einmal aufräumen.“

*bis auf Diana helfen alle dabei, die Trümmer beiseite zu schieben und die Stühle wieder aufzustellen*

Stef: „Meine Damen, meine Herren, es hat mich gefreut, Sie getroffen zu haben.“

Melody: „Die Freude war ganz meinerseits.“

River: „Ebenso.“

Dean: „Falls Sie uns wieder einmal brauchen sollten, hier ist meine Nummer.“

Alle (bis auf Diana): „Dean!“

Stef: *grinst* „Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und freue mich, von Ihnen zu lesen! Vielleicht wollen Sie meinen Lesern noch etwas auf dem Weg mitgeben?“

River: „Immer schön die Augen offenhalten.“

Norrick: „Und das Ministerium der Welten rufen, sollten Sie doch einmal Probleme haben.“

Diana: *murmelt* „Pah …!“

Melody: „Wir von Scotland Yard können auch helfen.“

Dean: „Du solltest wirklich zu uns kommen, meine Liebe.“

River: „Wie auch immer, wir wünschen Ihnen und Ihren Lesern einen angenehmen Abend.“

Stef: „Vielen Dank!“

 

BookieDreams bedankt sich bei Luzia Pfyl und bei Bookflix – Das Lesefestival für Serienjunkies für die tolle Organisation.

 

Hier geht’s zu meiner Rezension:

>> Das Ministerium der Welten: Der Riss <<

Fakten:

Verlag: >> Greenlight Press <<

Autorin: >> Luzia Pfyl <<

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Als Ebook ab August erhältlich.

 

Eure Stef

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