„Und ihr seht so gut nebeneinander aus. Ich will dich nicht beleidigen, aber ihr seid Snowboard-Barbie und Snowboard-Ken. Ich würde Pärchenmerch von euch kaufen, wenn ich könnte.“

 

Klappentext

 

**Herzklopfen auf der Piste**
Lina fühlt sich, als hätte jemand in ihrem Leben die Pause-Taste gedrückt. Sie ist als einzige von ihren Freundinnen in der kleinen verschneiten Heimatstadt geblieben und hilft noch immer im Hotel ihrer Eltern aus. Dabei ist es Linas größter Traum, Snowboardprofi zu werden. Fast hätte sie es auch geschafft, wäre da nicht Phil gewesen. Nun lebt ER ihren Traum weit weg von Zuhause. Bis Phil plötzlich wieder in St. Aurel auftaucht und der damalige Konkurrenzkampf zwischen ihnen von Neuem entfacht. Doch was sich neckt…

 

Erster Satz

 

„Vielen lieben Dank, Lina.“

 

Meinung

 

Nachdem ich den dritten Band verschlungen habe, habe ich mir nun auch den Anfang der Winter-of-Love-Reihe angesehen. Kurz und knapp – auch diese Geschichte hat mir gut gefallen, ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen, habe aber auch einen Kritikpunkt.

Im ersten Teil von Winter of Love spielt Lina eine große Rolle. Sie ist die einzige der vier Freundinnen, die St. Aurel nicht verlassen hat. Statt sich ihrem sportlichen Traum, dem Snowboardfahren, hinzugeben, ist sie in die Fußstapfen ihrer Eltern getreten und betreut mit ihnen das Hotel. Währenddessen ist ihr damaliger bester Freund und sportlicher Rivale Phil zum berühmten und angesagten Snowboarder aufgestiegen, das, was sie eigentlich immer werden wollte. Als Phil zurück in der Heimat ist und Lina ihn wiedersieht, wird sie erneut damit konfrontiert und findet sich zwischen dem Chaos ihres Lebens und ihren Gefühlen wieder.

Lina und Phil haben mir zusammen wirklich gut gefallen, v. a. Phil ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Mit Lina hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten, was auch mein Lesevergnügen immer mal wieder etwas getrübt hat. Ich habe ihre Gefühle und Gedanken vollkommen verstanden, aber sie hat mir zwischendurch zu viel gejammert und das fand ich etwas schade. Wahrscheinlich war die Zeit einfach zu kurz, damit ich mit ihr warm werden konnte.

Auch fehlte mir leider ein wenig die große Überraschung bzw. der Wendepunkt, es war für mich einfach nichts Neues dabei, nichtsdestotrotz hatte ich super viel Spaß beim Lesen, weil die Dialoge und Wortgefechte witzig waren und ich laut lachen musste.

Die Kulisse von St. Aurel und die Winter-Weihnachts-Stimmung hat Ina Taus sehr gut eingefangen, die Beschreibungen gefielen mir unheimlich gut, zwischendurch wollte ich sogar selbst ein wenig Schnee haben. Es las sich sehr schnell weg, war locker und flockig geschrieben.

Gut gefallen haben mir auch die Parallelen zu den Freundinnen und der Punkt, wie sich die Geschichten der einzelnen Teile gegenseitig ergänzen, wo es immer wieder einen kleinen Aha-Effekt gab.

Im Großen und Ganzen ist es eine schöne, witzige Geschichte für Zwischendurch, wer mit Lina im Einklang ist, wird sich mit ihr auch sicher super wohlfühlen.

Vielen Dank an Netgally für das Rezensionsexemplar!

 

Fazit

 

Was sich neckt, das liebt sich! Oder? Eine winterlich-weihnachtliche Geschichte, die super witzig ist und Romantik versprüht. Mir fehlte zwar die große Überraschung, aber es hat sich trotzdem sehr schnell weg gelesen und hat mir den ein oder anderen Lacher entlockt.

 

Fakten

 

Verlag: >> Impress/Carlsen <<

Autorin: >> Ina Taus <<

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Als Ebook (2,99 EUR) erhältlich.

 

Eure Stef

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