Eine Aktion von Our Favorite-Books

 

Happy End – muss es immer eines geben?

 

Simi

 

Ich wünsche mir ein Happy End in Büchern, weil ich finde, dass es genug Leid auf der Welt gibt. Jeder hat mit Sorgen, Ängsten und Schicksalsschlägen zu tun. Und es gibt leider – realistisch betrachtet – nicht für jeden ein Happy End. Deswegen wünsche ich mir in der Fiktion, was viele Bücher sind, ein Happy End für die Protagonisten.

Damit will ich nicht sagen, dass alles Friede-Freude-Eierkuchen sein soll oder dass ich es zu sehr ausgeschmückt brauche. Es soll auch nicht unrealistisch sein, sonst kaufe ich das Ende dem Autor nicht ab.

Ich muss gestehen, dass auch Bücher, in denen es um viel Leid, Drama und ernste Themen geht, solche Bücher sind, die mich am meisten berühren und die sehr nah an der Realität spielen. Und trotzdem ist ein Happy End so wichtig für mich. Einfach weil ich hoffe, dass man aus den Sachen lernen kann, dass die Personen irgendwo doch ihr Glück zusammen finden, gerade bei Liebesgeschichten. Oder einfach Geschichten, in denen Menschen sich wegen Ungerechtigkeiten erheben, weil sie schlecht behandelt oder ausgebeutet werden. Auch da hoffe ich einfach, dass es ein Happy End gibt, Gerechtigkeit sozusagen.

Bücher sind für mich dazu da, um zu träumen, um Hoffnung zu bringen, um gute Gefühle zu wecken, gerade wenn man ziemlich traurig, niedergeschlagen oder hoffnungslos ist. Gerade da sind Bücher für mich eine Flucht.

Es gibt neue Kraft, es gibt dir das Gefühl zurück, wieder an das Gute zu glauben, dass irgendwo doch der sogenannte Silberstreifen am Horizont ist. Und das kann ein Happy End am meisten.

Deshalb wünsche ich mir jedes Mal, wenn ich ein Buch lese, ein Happy End, auf einer gewissen Art und Weise, auch wenn es nur teilweise ist.

 

Stef

 

Um kurz und knapp die Frage zu beantworten, nein, es muss nicht immer eines geben, aber wie Simi es schon sehr gut in Worte gefasst hat, wünsche auch ich mir jedes Mal eines. Auch aus dem Grund, weil die Welt sehr finster geworden ist, weil wir jeden Tag mit Problemen konfrontiert werden oder der Alltag oft an den Kräften zehrt, einfach weil leben sehr schwer sein kann.

Bücher sollen auch mir in dem Fall etwas Hoffnung schenken, sollen mir Mut machen, dass es noch das Gute auf der Welt gibt oder Wunder geschehen können und sie sollen zeigen, auf was es wirklich ankommt. Gute Werte wie z. B. Freundschaft, Familie, Liebe, Freiheit geraten im Alltag viel zu oft in Vergessenheit. Wenn ein Happy End so etwas Wertvolles darstellt, ist es besonders, dann ist es für mich ein Happy End, was ich mir gewünscht habe.

Auch ich habe schon Bücher gelesen, in denen es kein Happy End gab. Das sind Bücher, die mich oft sehr lange beschäftigt haben. Das ist auch vollkommen in Ordnung, aber auf Dauer würde ich darunter leiden. Ich brauche einfach ein Happy End, das mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert, mich zum Träumen bringt, mir Liebe oder Fantasie schenkt. Ein Buch ohne stimmt mich meistens traurig und lässt mich schwer wieder los, deshalb hoffe ich auch jedes Mal auf ein gutes Ende.

Anders ist es, wenn ich weiß, dass es kein Happy End geben wird, wie z. B. bei Büchern, die auf geschichtlichen Ereignissen basieren. Da bin ich darauf vorbereitet, aber wenn es mich eiskalt erwischt, nimmt mich das sehr mit. Das gilt übrigens nicht nur für Bücher, auch für Filme.

Ich möchte einfach glücklich sein am Ende und dafür brauche ich ein Happy End.

Wie das hier … Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende.

 

Jetzt seid ihr an der Reihe! Wie steht ihr zu Happy Ends?

 

Mehr Infos findet ihr unter den Hashtags:

#faktastischerjuli
#faktastisches2020
#faktastischdurchdasjahr
#wirsindfaktastisch

 

Eure Simi und Stef

About Simi & Stef von BookieDreams

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

neun + acht =