“Wie ironisch. Ein paar vom Himmel rieselnde Kristalle und die Welt der Menschen brach zusammen.”

 

Klappentext

 

Ciara kann in den Träumen anderer Menschen lesen wie in Büchern. Ihr ältester Bruder, der Schriftsteller Koba, ist der Einzige, der davon weiß. Als dieser jedoch auf unerklärliche Weise verstirbt, ändert sich für die junge Frau alles.
Kobas letztem Wunsch folgend, reist sie mit seinem neusten Manuskript nach Shanghai, um es dort einem dubiosen Verleger zu überreichen. Doch in der fremden Stadt kreuzen Menschen ihre Wege, die so sind wie sie.

Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Als Erdbeben beginnen, den ganzen Planeten zu erschüttern, die Uhren verrücktspielen und fremde Dimensionen aus den Spiegeln dringen, begeben sich die jungen Erwachsenen gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Grund ihrer Talente – und nach dem Grund dafür, warum die Welt um sie herum nach und nach zerbricht.

 

Erster Satz

 

“Koba. Ich kann nicht schlafen, denn seit du nicht mehr da bist, ist das Haus so kalt wie meine Gedanken.”

 

Meinung

 

Die Schöpfer der Wolken ist der erste Roman, den ich von Marie Graßhoff gelesen habe. Eine Dystopie mit fantastischen Elementen lese ich seltener, daher war ich wirklich gespannt, was mich erwartet. Viel zu lange stand es schon in meinem Regal, denn… es war grandios.

Von der ersten Seite an hat die Autorin es geschafft, mich aus dem Alltag zu ziehen, dass ich sogar vergessen habe, etwas zu essen. Die Sätze lesen sich unglaublich flüssig, die Bilder sind detailreich, aber nicht überladen. Ich hatte etwas Bedenken wegen den Dimensionen, aber sie waren so gut beschrieben, dass meine Angst umsonst war. Zwischendurch finden sich auch sehr poetische oder zum Teil philosophische Sätze wieder. Das hat mir sehr gefallen. Ich war noch nie in Shanghai, aber dieser Ort wurde so echt beschrieben, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, dort zu stehen.

Nach dem Tod ihres Bruders soll Ciara ein Manuskript von ihm nach Shanghai bringen. Was sie nicht ahnt, ist, dass diese Reise sie für immer verändert, denn sie trifft dort auf Menschen, die besondere Fähigkeiten besitzen.

Ciara, Xia, Brendan, Wesley und noch einige andere… diese Figuren haben mich in ihren Bann gezogen. Jede auf ihre Art und Weise. Abwechselnd taucht man in ihre Perspektiven ein und diese Wechsel sind genau richtig gewählt. Es war nie langweilig, im Gegenteil, es war spannend und hat mich fasziniert. Ich selbst hatte auch keine Probleme mit den vielen Figuren. Marie Graßhoff hat in meinen Augen das perfekte Maß gefunden, die Figuren auftauchen zu lassen und sie in meinen Kopf zu zeichnen, damit ich sie nicht mehr vergessen konnte. Sie sind so unterschiedlich und doch hängen sie miteinander zusammen.

Die Geschichte war spannend, aber auch sehr emotional. Es fühlte sich real an, als ob es wirklich passieren könnte. Ich bin einfach sprachlos, dass mich das Buch gedanklich nicht loslässt.

Auch das Cover ist toll, ich bin hin und weg. Das Innenlayout sieht fantastisch aus und es gibt auch noch sehr schöne gezeichnete Bilder. Für mich ist es ein wahres Schmuckstück.

 

Fazit

 

Wortgewaltig, fantastisch, beeindruckend. Die Schöpfer der Wolken ist viel mehr als nur ein Buch. Es ist eine Geschichte, die dir den Atem raubt, die die Grenzen der Realität verschwinden lässt und es dennoch echt werden lässt.

 

Fakten

 

Verlag: >> Drachenmond Verlag <<

Autorin: >> Marie Graßhoff <<

>> Marie Graßhoff bei Facebook <<

>> Marie Graßhoff bei Instagram <<

Als Taschenbuch (16,90 EUR) und Ebook (4,99 EUR) erhältlich.

 

Eure Stef

2 thoughts on “Die Schöpfer der Wolken – Marie Graßhoff”

  1. Hallo Stef. Eine sehr schöne Rezension! Ich habe das Buch noch ganz oben auf meinem SuB und freue mich schon drauf. Ich frage mich nur: Handelt es sich hierbei um einen Einzelband?
    LG 🙂

  2. Hallo Demonia03,
    vielen, lieben Dank, das freut mich sehr! Es lohnt sich auf jeden Fall und ich wünsche dir eine ganz tolle Lesezeit.
    Genau, es handelt sich um einen Einzelband.
    Schreib mir, wenn du es gelesen hast, wie es dir gefallen hat!
    Liebe Grüße auch an dich,
    Stef

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