„Was auch immer er mit Euch vorhat, seinem Herzen folgt er nicht. Das hat er nämlich schon vor sehr langer Zeit verloren.“

 

Klappentext

 

Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.

 

Erster Satz

 

Die pulsierende grüne Linie und ihr regelmäßiges Piepen brachten mich dem Tod näher, als ich es in meinem ganzen Leben gewesen war.

 

Meinung

 

Cassardim: Jenseits der Goldenen Brücke war ein Buch, auf das ich durch Hören und Sagen gestoßen bin. Als es dann bei NetGalley zur Verfügung gestellt wurde, habe ich mich beworben und möchte mich an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar bedanken.

Amaia ist sich sicher, sie ist anders als gewöhnliche Menschen. Doch trotz ihrer Recherchen und den schleierhaften Antworten ihrer Eltern, schafft sie es nicht, das Geheimnis um sie und ihre Geschwister zu lüften. Das ändert sich jedoch, als ihre Familie jemanden gefangen nimmt und es zu einem Angriff auf sie kommt. Amaia ist mit ihren Geschwistern gezwungen, zu fliehen, wodurch ihr komplettes Leben auf den Kopf gestellt wird. Erst in dem magischen Reich Cassardim findet sie die notwendigen Antworten und erfährt, was ihre Aufgabe ist.

Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten und kleinen Störfaktoren hat mir die Geschichte gut gefallen.

Amaia ist neugierig, willensstark, hinterfragt viel und hat ihren eigenen Kopf. Ganz oft muss sie sich durchsetzen, wird aber auch als Marionette benutzt. Ich liebe ihren Drang nach Antworten, aber leider hat sie sich in meinen Augen zu sehr von Noár ablenken lassen. Warum auch nicht, er gehört zu der Sorte Sexy-Bad-Boy und das hat mir an manchen Stellen einfach nicht gefallen. Es gab Szenen mit ihm, die fand ich wahnsinnig toll, aber manchmal war er mir etwas zu arrogant und abgehoben. Dadurch habe ich mich wie die Protagonistin oft geärgert, was sie mir wiederum sympathisch gemacht hat. Ich glaube, Noár liebe und hasse ich, das trifft es, glaube ich, ganz gut. Daher konnte ich mich nicht komplett auf ihn einlassen. Dafür habe ich mich mit den übrigen Figuren wunderbar angefreundet und es hat einfach Spaß gemacht, mit ihnen Amaias Weg zu begleiten.

Die Idee mit dem magischen Reich Cassardim, dem Goldenen Berg, den Details der einzelnen Gebiete fand ich wunderbar. Es gab viele fantastische Elemente, die die Autorin mit eingebaut hat. Auch die Beschreibungen waren sehr gelungen, wodurch es Julia Dippel geschafft hat, mich in ihre Welt zu holen. Nur am Anfang fiel es mir schwer, in die Geschichte einzutauchen. Ich fand manche Sätze holprig, was sich zum Glück im weiteren Verlauf gelegt hat.

Die Wendungen und der Spannungsbogen waren toll. Und das Ende … gefällt mir, macht aber neugierig auf mehr und so steht fest, dass ich die Fortsetzung auf jeden Fall lesen möchte.

 

Fazit

 

Eine Reise in ein magisches Reich, eine ehrgeizige Protagonistin und ein Bad Boy … diese Mischung macht’s! Cassardim ist ein schöner Romantasy-Roman, der mich trotz kleiner Kritikpunkte wunderbar unterhalten konnte.

 

Fakten

 

Verlag: >> Planet!/Thienemann Esslinger Verlag <<

Autorin: >> Julia Dippel <<

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Als Hardcover (17,00 EUR), Ebook (13,99 EUR) und Hörbuch erhältlich.

 

Eure Stef

About Simi & Stef von BookieDreams

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