Von Laternen, Temperaturschwankungen und Reese’s Peanut Butter Cups.

 

Welcome to London!

Ich war vor vielen, vielen Jahren schon einmal in London, jung und klein, von daher war es wirklich an der Zeit, diese wundervolle, historische als auch moderne Stadt zu besuchen.

Via Flugzeug ging es für mich und eine Freundin in die britische Hauptstadt, vom Flughafen Stansted, mit Zug zum King’s Cross und durch das bunte Netz der Londoner Underground ins Großstadtgetümmel.

“Please mind the gap between the train and the platform” war der Satz, der mir am häufigsten in den Ohren widerhallte, weil wir uns mit der Londoner Underground hauptsächlich durch die Stadt bewegt haben. Was ich einfach lobend erwähnen muss: ich hatte nie das Gefühl, bedrängt zu werden. Es gibt ja sehr oft Situationen in Bussen oder Bahnen, wo man sehr eng aneinander stehen muss. In London ging es mir nur ein einziges Mal so und das auch nur, weil ich mitten in die Rush Hour gelandet bin. Genervt war ich da sowieso schon, weil auf einmal unsere Station wegen Überfüllung gesperrt war und wir zur nächsten Station laufen mussten… tja, Sicherheit geht vor.

Die Underground ist, wenn man sich erst einmal auf dem Plan zurecht gefunden hat, wirklich super, außer dass es wahnsinnig warm dort unten gewesen ist. Ich habe gefühlt bei jeder Fahrt meine Jacke aus- und angezogen, weil dort unten die Luft stand. Ebenfalls loben muss ich den Kundendienst in der Underground. An sehr vielen Haltestellen gab es extra Service-Leute, die die Stellung gehalten, Anweisungen gegeben und Hilfe geleistet haben. Schaut ihr eigentlich auch gerne in die dunklen Tunnel hinein, bis die Lichter zu sehen sind? Klingt albern, aber ich finde das immer wieder faszinierend. Auch, wie schnell die Bahn durch die Tunnel fährt. Rasant!

Sightseeing stand für uns ganz oben auf der Liste. Natürlich! Am ersten Tag sahen wir uns King’s Cross mit dem Gleis 9 ¾, wo wir auch einigen Dinosauriern begegnet sind, British Library, London Eye, Westminster Abbey und Buckingham Palace an.


British Library ist ein Traum für alle Lese-Fans! Dort steht auch die sog. “Kings Library”, eine Sammlung von König George III.

Viele Sehenswürdigkeiten, viele Wege… die Füße haben sich bedankt. Deswegen gönnten wir uns immer mal eine Pause und beobachteten einfach das Leben der Londoner. Es ist doch immer wieder interessant festzustellen, wie unterschiedlich die Lebensstile sein können. Zum Naschen gab es nebenbei Reese’s Peanut Butter Cups, Schokoladentaler mit Erdnussbutterfüllung. Klingt gut? Ist noch viel besser! Richtig, richtig lecker! Und so mutierte Reese’s Peanut Butter Cups zum Notfallproviant für Zwischendurch. Ich würde euch gerne ein Foto davon zeigen, aber leider sind keine mehr übrig…

Am zweiten Tag besuchten wir den Tower, die Towerbridge und das Victoria & Albert Museum. Was mir bei unserer Sightseeing Tour besonders und sehr oft in die Augen gestochen ist, waren die zum Teil sehr schönen Laternen. Was?! Laternen?! Es klingt verrückt, aber es gibt dort richtig schöne… die erste, die ich dort gesehen habe, hat mich an die Chroniken von Narnia erinnert, als Lucy nach Narnia kommt und im verschneiten Wald die leuchtende Laterne sieht.

Ich habe es mir dann recht schnell zur Aufgabe gemacht, die Laternen zu fotografieren, die mir sehr gefallen haben. Tatsächlich ging mir auch die Idee durch den Kopf, einen Beitrag über die Laternen in London zu machen. What? Are you crazy?! Yes, but I’m loving it! Hier sieht ihr, was ich meine.

 

Wenn irgendjemand von euch einen Beitrag über Londoner Laternen findet, schickt mir bitte den Link. Mich interessiert es tatsächlich, warum es dort so viele unterschiedliche gibt und was manche vielleicht für eine Hintergrundgeschichte haben (Stef hat ja sonst nichts zu tun…).

Ich habe vor ein paar Tagen diese schöne Foto auf unserer Facebook- und Instagram-Seite gepostet:

Der Roman Silberschwingen, Erbin des Lichts von Emily Bold spielt in London. Ich hatte es als Leselektüre dabei und bin auch sehr froh darüber gewesen, da man die Geschichte und die Umgebung gleich viel besser miterlebt, wenn man vor Ort ist. Auf dem Cover könnt ihr den Big Ben erkennen. Ursprünglich wollte ich das Buch mit dem Big Ben im Hintergrund fotografieren. Das ist das Grund, warum ich es nicht gemacht habe…

Nicht schön, aber selten… aber die Tower Bridge ist ja auch ein schöner Hingucker!

 

Das V & A Museum ist ein wirklich schönes Museum und bot eine Menge Vielfalt. Hier ein paar kleine Eindrücke…


Ebenfalls sehr interessant war die Sonderausstellung “Fashioned from Nature”. In der Ausstellung ging es darum, die Entwicklung der Kleidung in Verbindung mit den verschiedenen Naturmaterialien darzustellen. Das war nicht nur spannend, sondern es gab auch die ein oder anderen Prunkstücke dort zu sehen.

Am selben Tag besuchten wir auch den Waterstones Bookshop am Piccadilly Circus. Ich muss niemandem verraten, wie lange ich in dem Buchladen gewesen bin. Nur so viel: ich habe den Laden nicht mit leeren Händen verlassen. Wir waren übrigens noch in einem ganz leckerem Café, im Patisserie Valerie. Dieses hübsche Plätzchen kann ich auch jedem empfehlen, da die Kuchen-, Muffins- und Tortenauswahl sehr, sehr toll war.


An unserem dritten Tag besuchten wir das
Royal Greenwich Observatory und das British Museum.

Das Royal Greenwich Observatory ist etwas Besonderes, denn es steht genau auf dem Nullmeridian. Der Nullmeridian! Ja, auch ich stand darauf! Wow!

Der Gedanke, genau an dieser Stelle auf der Erdkugel zu stehen, ist schon beeindruckend. Doch wenn man genau darüber nachdenkt, ist es am Ende einfach nur eine Linie, die vom Menschen erschaffen wurde. Denn der Mittelpunkt des Observatoriums, wo das Teleskop steht, wurde als Bezugspunkt für den Nullmeridian und somit für die Längengrade genutzt.

Dort konnte man sich vor allem über die technischen Hintergründe und die früheren Zeitmessungen informieren. Übrigens lädt nicht nur der Park zum Verweilen ein, sondern man hatte vom Oberservatorium aus eine ganze tolle Sicht auf London. Schon alleine deswegen hat es sich gelohnt!

Von Greenwich ging es für uns zum British Museum, was für uns ebenfalls ein Highlight war. Dieses Museum ist nicht nur riesig, sondern bot zu ganz vielen Ländern bzw. Epochen Ausstellungen an

In einer Ausstellung ging es um Ägypten und Mumien. Diejenigen, die mich kennen, wissen es schon: Ich bin ein sehr großer Fan von Ägypten, Pharaonen und Pyramiden. Das brachte natürlich mein Herz zum Leuchten. Im British Museum gab es auch einen ganz tollen, großen Souvenirshop, wo ich die ein oder andere Erinnerung ergattern konnte.

Am vierten Tag unseres London-Trips und damit auch der letzte Tag unserer Reise waren wir Besucher der Warner Bros. Studio Tour London – The Making of Harry Potter.

Ich schwelge immer noch in den Erinnerungen an dieses Erlebnis. Ihr müsst euch leider noch ein wenig gedulden, aber ich verspreche euch, es dauert nicht mehr lange, denn der Beitrag ist so gut wie fertig. Außerdem habe ich noch eine Überraschung für euch… mehr dazu gibt es kommende Woche!

Am selben Tag besuchten wir noch Ilda London, ein Schmuck- und Accessoires-Shop, um noch ein paar hübsche Schmuckstücke zuergattern. Auf dem Weg dorthin mussten wir noch etwas die Zeit totschlagen… deshalb haben wir uns einfach das Viertel, wo wir umsteigen mussten, angeschaut und sind ein Stück über die Brücke gelaufen, um den Ausblick zu genießen. Auf einmal sagte meine Freundin neben mir: “Sag mal, ist das nicht das Gebäude vom MI6?”

MI6. Das MI6? Wir haben das Handy gezückt, Google befragt und tatsächlich… wir standen vor dem Hauptquartier des MI6. Ein Date mit Mr. Bond hatten wir leider nicht, aber irgendwie war es cool, dort zu stehen. Ob wir beobachtet wurden, als wir Fotos von dem Gebäude gemacht haben?

Man mag es übrigens kaum glauben, aber auch wir hatten etwas blauen Himmel!

Zum Abschluss fuhren wir noch einmal in die Stadt hinein und schauten uns die St. Paul’s Cathedral und die Millennium Bridge an. Das Innere der Kathedrale durfte man leider nicht fotografieren, aber einige wissen sicher, wie sie aussieht. Ich fand sie atemberaubend. Diejenigen, die die royale Hochzeit verfolgt haben, haben die Bilder wahrscheinlich noch ganz frisch im Kopf. Nichtsdestotrotz… dort zu sein und das mit eigenen Augen zu sehen, ist noch einmal etwas Anderes. Sehr empfehlenswert! Wir mussten zwar recht fix wieder hinaus, weil ein Gottesdienst bevorstand, aber die paar Minuten haben gereicht, um sich für immer in meine Erinnerung zu brennen.

Danach ging es langsam heimwärts, noch ein kurzer Zwischenstopp im Sushi-Restaurant und dann ging auch unser letzter Tag zu Ende und damit eine wunderbare Reise in London.

London ist zu 100 % eine Reise wert. Wir hatten eigentlich viel mehr vor, aber am Ende waren wir sehr zufrieden mit unserer Auswahl! Ich kann es euch auch nur empfehlen, denn die Stadt bietet für Jung und Alt etwas und ist sehr facettenreich! Es findet sich für jeden etwas, das kann ich euch versprechen.

Ich bin nicht nur mit den vielen tollen Erlebnissen und Erinnerungen zurückgekehrt, sondern auch mit ganz vielen kreativen Ideen, die in meinem Kopf entstanden sind. Project Stef ist nur eine von vielen und ich freue mich schon auf den Moment, wenn ich euch von einem neuen Projekt berichten kann und ich euch dann erzähle: Diese Idee fand in London ihren Ursprung.

Eure Stef

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