Nach dem Roman von Mary Stewart

 

Inhalt

 

Mary langweilt sich bei ihrer Großtante Charlotte. Die nötige Ablenkung findet sie im Haushalt oder im Garten, doch schnell nimmt sie davon Abstand, weil sie viel zu tollpatschig ist und alles nur noch schlimmer macht. Bei einem Spaziergang entdeckt sie zwei Katzen, denen sie in den Wald folgt, wo sie eine geheimnisvolle blaue Blume findet. Die „Flieg-bei-Nacht“, die der Legende nach bei Hexen sehr beliebt ist. Als eine der beiden Katzen sie verängstigt aufsucht und am nächsten Tag ein dichter Nebel über den Wald hängt und Mary dort auf einen alten Besen stößt, beginnt ihr magisches Abenteuer…

 

Meinung

 

Mary und die Blume der Hexen beruht auf Mary Stewarts Kinderbuch The Little Broomstick und ist eine Anime-Verfilmung aus dem Studio Ponoc, das sich aus dem Studio Ghibli entwickelt hat. Bei Ghibli könnten schon bei dem ein oder anderen die grauen Zellen klingeln: Chihiros Reise ins Zauberland, Prinzessin Mononoke oder Das Wandelnde Schloss sind beispielsweise Filme, die dort entstanden sind. Filme, die ich geliebt habe und mir immer wieder anschauen könnte. Das einige Ghibli-Macher bei Ponoc arbeiten, sieht man spätestens an den traumhaften Zeichnungen der Figuren und der wundervollen Welt. Farbenfroh, detailreich, klar und deutlich.

Mary ist ein junges Mädchen, tollpatschig, hilfsbereit und aufgedreht. Ihre wuscheligen Haare sind nur eines von vielen niedlichen Details. Sehr oft habe ich über ihre verrückte, niedliche Art geschmunzelt. Ganz besonders gefiel mir, dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Als sie auf Tib stößt, war es dann schon letztendlich um mich geschehen. Ich habe Tränen gelacht über diesen schwarzen, miesepetrigen Kater. Der Blick von ihm ist genial, seine Reaktionen haben wunderbar gepasst. Er verdient von mir die Auszeichnung des besten Nebencharakters. Einfach super. Mary und Tib erleben zusammen dieses wunderbare Abenteuer und haben sich dadurch gegenseitig ergänzt. Dieser mürrische Kater und die verrückte Mary, ein Traum.

Doch der Film hat natürlich viel mehr zu bieten. Neben Mary gibt es noch andere Figuren, die hängen bleiben: Peter, Gib, die Direktorin, der Professor, die Großtante und Angestellten… jede Figur war etwas Besonderes, sei es der Charakter oder das seltsame Aussehen. Es war einfach spannend, den Figuren zu folgen und sich verzaubern zu lassen.

Die Welt und die Figuren, die vielen kleinen Details und verzauberten Momente sind wundervoll. Der Film ist unglaublich niedlich, aber auch fesselnd und wirklich schön gemacht. Die Magie hat einen förmlich in den Film gezogen. Auch die Musik hat mir sehr gefallen, sodass diese schon bei mir einziehen durfte und ich ihr gerne lausche. Was soll ich sagen? Ein wundervoller Anime, den ich jedem Manga-, Anime-, Trickfilm- und Fantasy-Fan weiterempfehlen kann.

 

Fazit

 

Ein aufgedrehtes Mädchen, eine magische Blume und ein mürrischer Kater inmitten eines fantastischen, bunten Abenteuers mit vielen Überraschungen und jeder Menge Zauberei!

 

Fakten

 

Laufzeit: 103 Minuten

FSK: 0 Jahre

Studio: Sudio Ponoc

Regie: Hiromasa Yonebayashi

Drehbuch: Riko Sakaguchi, Hiromasa Yonebayashi

Musik: Takatsugu Muramatsu

 

Eure Stef

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