Inhalt

 

Vers lebt auf dem Planeten Hala, wo sie zur Kriegerin ausgebildet wird. Sie bricht mit ihrem Kommandanten und einem Team von Kree-Kämpfern zu einer Mission auf, als sie in einen Hinterhalt geraten und Vers gefangen genommen wird. Der Feind sucht nach Informationen und mit Hilfe einer Maschine blickt er in Vers’ Kopf, wo alte Erinnerungen schlummern, die bis zu diesem Moment vergessen schienen. Sie kann sich befreien, doch bei ihrem Fluchtversuch stürzt sie auf der Erde ab. Auch ihr Feind landet dort, sodass sie gezwungen ist, auf Jagd nach ihm zu gehen und die Menschen zu beschützen… was sie nicht ahnt, ist, dass nach und nach ihre Erinnerungen zurückkehren und Vers feststellt, dass sie nicht zum ersten Mal auf der Erde ist…

 

Meinung

 

Captain Marvel ist da! Oh, wie sehr habe ich mich gefreut, den Film zu sehen. Schon der erste Trailer ließ mein Herz höher schlagen… und der Film? Ich fand ihn toll!

Allein der Anfang hinterließ schon eine Gänsehaut, denn dieser wurde Stan Lee gewidmet, was sehr schön inszeniert wurde.

Der Film erzählt die Geschichte, wie Vers zu Captain Marvel wird. Sie, die in Hala lebt und zur Kriegerin ausgebildet wird. Schon da hat man gespürt, dass weitaus größere Kräfte in ihr schlummern. Bei einer Rettungsmission wird sie von Skrulls gefangen genommen, die es schaffen, in ihren Kopf einzudringen und alte Erinnerungen zurückzuholen, deren Spuren zur Erde führen. So landet sie schließlich auch auf der Erde, wo sie auf S. H. I. E. L. D.-Agent Fury trifft. Zusammen nehmen sie es mit den Skrulls auf und Vers findet alte Unterlagen, in denen sie ein Foto von sich findet. Die Geschichte nimmt damit ihren Lauf und die einzelnen Puzzleteile in ihrem Kopf bauen sich zu einem Bild zusammen.

In die Rolle von Vers ist Brie Larson geschlüpft. Ich kannte sie bereits aus Schloss aus Glas und Raum, wo ich sie richtig stark fand. Auch als Captain Marvel ist sie mir im Kopf hängen geblieben, denn die Entwicklung, die sie macht, war grandios. Samuel L. Jackson spielte Agent Fury, dem die Rolle wie die Faust aufs Auge passt. Er war richtig cool und es war interessant zu beobachten, wie Agent Fury so als junger Mann gewesen ist. Jude Law spielte den Kommandanten von Vers, Yon-Rogg. Er war passend gewählt und nicht so schnell durchschaubar. Nicht vergessen möchte ich Ben Mendelsohn. Mittlerweile kann ich mir den Satz “Er schon wieder.” nicht mehr verkneifen. Ich habe das Gefühl, dass ich ihn zur Zeit ständig sehe. Auch hier kann ich nicht meckern.

Absolute Lieblingsfigur war aber Goose, Captain Marvels Katze. Ein Film mit Katze? Das kann nur ein guter Film werden, haha. So eine kleine kuschelige Fellnase hat mehr in sich stecken, als man denkt. Mehr verrate ich aber nicht.

Wie auch schon in anderen Marvel-Filmen kann man sich über die Effekte und die Aufmachung der verschiedenen Welten nicht beschweren, auch wenn es mich zwischendurch hin und wieder an Star Wars erinnert hat. Die Szenen auf der Erde waren umso schöner, denn die Geschichte spielt in den 90er Jahren und ein paar schöne Details erinnerten an die Zeit.

Der Film schafft es stetig an Spannung aufzubauen, auch wenn es ein bisschen dauert, bis er in Schwung kommt. Doch in dem Moment, wo Vers auf Agent Fury trifft, wird es witzig und das hat mir unheimlich gut gefallen. Die beiden sind ein tolles Team und es hat einfach Spaß gemacht, ihnen dabei zuzuschauen, wie sie die Geheimnisse aufdecken. Neben vielen humorvollen Dialogen gab es aber auch ruhige und nachdenkliche Szenen, denn schließlich wird Vers immer wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Auch die Action-Szenen waren ein toller Hingucker, wo die Stars zeigen, was sie können.

Tja, ich denke, meine Meinung ist eindeutig: Ich bin wirklich super zufrieden und wurde sehr gut unterhalten!

Wie in jedem Marvel-Film noch der Hinweis von mir: Sitzen bleiben und den Abspann bis zum Ende abwarten. Das Warten lohnt sich!

Die Vorfreude auf Avengers: Endgame wächst nun auch. Der Film erscheint übrigens am 26.04.2019 im Kino – ein toller Tag. Warum? Ich habe da Geburtstag, hihi.

 

Fazit

 

Eine Superheldin der Extraklasse! Tolle Charaktere, spannend und actionreich, super Unterhaltung, was will man mehr?

 

Fakten

 

Laufzeit: 124 Minuten

FSK: 12 Jahre

Regie: Ryan Fleck, Anna Boden

Drehbuch: Meg LeFauve, Nicole Perlman, Geneva Robertson-Dworet, Anna Boden, Ryan Fleck

Produktion: Kevin Feige

Musik: Pinar Toprak

Kamera: Ben Davis

Schnitt: Elliot Graham, Debbie Berman

Besetzung: Brie Larson, Samuel L. Jackson, Jude Law, Ben Mendelsohn, Clark Gregg, Lee Pace, Djimon Hounsou, Lashana Lynch, Annette Bening, Gemma Chan, Algenis Perez Soto, Rune Temte, Chuku Modu, Colin Ford, Kenneth Mitchell u. a.

 

Eure Stef

 

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