“Flieg, Dumbo! Flieg!”

 

Inhalt

 

Holt Farrier, einst ein berühmter Zirkusstar, kehrt aus dem Krieg zurück, in der Zwischenzeit hat sich jedoch vieles verändert. Seine Frau starb an einer schweren Krankheit und der Zirkus, für den er gearbeitet hat, steht kurz vor dem Aus. Zusammen mit seinen Kindern soll er sich von nun an um die Elefanten kümmern, wo kurze Zeit später ein Neugeborenes auf die Welt kommt. Dumbo ist aber nicht wie jeder andere Elefant, sondern hat übergroße Ohren. Als Holts Kinder herausfinden, dass der kleine Elefant fliegen kann, liegt alle Aufmerksamkeit auf ihn und auf einmal möchte jeder ihn haben…

 

Meinung

 

Wer sagt’s denn, eine neue Disney-Realverfilmung! Tim Burton hat sich an den Fantasy-Klassiker herangewagt und hat sie in meinen Augen gut umgesetzt.

Der Film handelt von Dumbo, dem kleinen Elefanten mit blauen Kulleraugen und übergroßen Ohren. Er, der anfangs belächelt wird und schließlich allen beweist, dass er etwas Besonderes ist. Doch so eine Attraktion ruft natürlich auch neugierige Unternehmer herbei, die in ihm das große Geld sehen. Genau darum geht es in dem Film.

Zum Glück ist er in der Zirkuswelt nicht allein, den Holt Farrier und seine Kinder Milly und Joe helfen ihm, wo sie können. Colin Farrell ist in die Rolle des ehemaligen Zirkusstars geschlüpft. Mein erster Gedanke war doch tatsächlich… “Mensch, der ist aber alt geworden”, aber ja, auch Schauspieler werden nicht jünger, haha. Colin Farrell braucht sich nicht zu verstecken, er hat den liebevollen Familienvater gut rübergebracht.

Danny DeVito stellte den Zirkusdirektor Max Medici dar, der mir ganz gut gefallen hat, Eva Green schlüpfte in die Rolle der Akrobatin Colette Marchant, die mir anfangs nicht so gefallen hat und bei der ich persönlich ein bisschen Zeit brauchte, um mich mit ihr anzufreunden, und Michael Keaton war V. A. Vandevere, Besitzer eines Freizeitparks und Großunternehmer. Michael Keaton fand ich in anderen Filmen schon besser, irgendwie ist er nicht so richtig aus sich herausgekommen, wer weiß, warum.

Am knuffigsten und am süßesten war jedoch Dumbo, überrascht das jemanden? Ich denke nicht, hihi. Schon beim ersten Anblick hat sich mein Herz für ihn geöffnet, so niedlich fand ich ihn. Das war wahrscheinlich auch der Grund, warum es mir am Anfang des Films nicht gut ging. Tja, ich habe geweint und hatte mächtig zu tun, die Tränen wieder loszuwerden. Wer den Trickfilm kennt, weiß auch warum. Dass ein Zirkus nicht für jeden ein wundervolles Zuhause ist, weiß jeder und in dem Film wird das auch angedeutet. Erst mit Fortlauf der Geschichte ging es mir wieder gut und ich konnte mich von der Magie des Disney-Films mitreißen lassen. Neben den Tränen am Anfang habe ich aber auch geschmunzelt und gelacht, und auch sogar ein wenig gebangt und gezittert.

Was mir ebenfalls sehr gefallen hat, waren die vielen Parallelen zum Disney-Klassiker. Tim Burton hat sich ausgetobt, das lässt sich nicht abstreiten, denn seine düstere Art kommt mehr als einmal zum Ausdruck, aber er hat viele Elemente aufgegriffen, die ich als Kind schon im Trickfilm faszinierend fand. Die Liebe steckte auch hier wieder im Detail. Die Zirkus-Umgebung und der Freizeitpark, die Kostüme und die akrobatischen Einlagen sahen wunderbar aus. Auch wenn der Film etwas abgewandelt wurde, bleibt er dem Klassiker treu und das finde ich lobenswert.

Dumbo gehört für mich zu einem Film, den ich mir gerne noch einmal anschauen würde, da er mich auf jeden Fall unterhalten und mich in den Bann gezogen hat. Im direkten Vergleich zu anderen Disney-Realverfilmungen gehört er aber nicht zu meinen Lieblingsfilmen.

 

Fazit

 

Dumbos Geschichte, neu adaptiert sowie real umgesetzt und im Tim-Burton-Stil! Eine schöne Disney-Verfilmung, nicht die stärkste, aber trotzdem sehr sehenswert.

 

Fakten

 

Laufzeit: 112 Minuten

FSK: 6 Jahre

Regie: Tim Burton

Drehbuch: Ehren Kruger

Produktion: Justin Springer, Ehren Kruger, Derek Frey, Katterli Frauenfelder

Musik: Danny Elfman

Kamera: Ben Davis

Schnitt: Chris Lebenzon

Besetzung: Colin Farrell, Michael Keaton, Danny DeVito, Eva Green, Alan Arkin, Nico Parker, Finley Hobbins, DeObia Oparei, Sharon Rooney, Roshan Setz, Joseph Gatt, Douglas Reith, Lars Eidinger

 

Eure Stef

 

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