Inhalt

 

Nach dem großen Kampf freut sich Peter Parker auf den normalen Alltag. Zusammen mit seinen Freunden und weiteren Klassenkameraden reist er nach Europa, nicht nur um sich schulisch weiterzubilden, sondern auch um Spaß zu haben. Als es jedoch erneut zu Unruhen in der Welt kommt, sucht kein anderer als Nick Fury den jungen Spider-Man auf, um mit ihm zusammen den Angriffen auf den Grund zu gehen. Doch ist Peter Parker bereit, in die Fußstapfen der Superhelden zu treten?

 

Meinung

 

Nach Avengers: Endgame soll es natürlich im Marvel-Universum noch nicht vorbei sein, für einzelne Figuren geht es nämlich weiter, wie auch hier mit Spider-Man: Far From Home.

Peter Parker kehrt zurück in sein altes Leben und freut sich auf die Zeit mit seinen Freunden und der anstehenden Klassenfahrt. Spider-Man möchte er daher fürs Erste an den Nagel hängen, um sich einfach um sich und sein Leben zu kümmern. Gesagt, getan! Doch als die Welt erneut von mysteriösen Angriffen geplagt wird, wendet sich S.H.I.E.L.D. Direktor Nick Fury an ihn, in der Hoffnung, dass Peter Parker die Nachfolge von Tony Stark antreten wird. Doch ob Peter Parker bereit dazu ist, muss er herausfinden und um diese Frage geht es in dem Film.

Ich bin ehrlich gesagt kein wirklicher Spider-Man-Fan, auch die alten Filme haben mich nie gereizt. Grund dafür, warum ich letztendlich gegangen bin, war zum einen die Verbindung zwischen Iron Man und Spider-Man und zum anderen die Schauspielerin und Sängerin Zendaya. Sie hat bereits bei The Greatest Showman mitgespielt und als ich sie im Trailer entdeckt habe, wollte ich sie gerne in dieser Rolle sehen.

Tom Holland als Peter Parker gefällt mir sehr, auch in den übrigen Marvel-Filmen hat er mir schon als Spider-Man gefallen. Auch wenn er jung ist, finde ich es gut wie er in die Rolle hineinwächst und den gewissen jugendlichen Charme mitbringt. Dadurch bringt er auch viel Witz mit, was mich sehr oft schmunzeln lassen hat. Samuel L. Jackson hat mich ebenfalls wieder überzeugt, mittlerweile kann ich mir keinen besseren Schauspieler für die Rolle des Nick Fury vorstellen. Zendaya als MJ und Jacob Batalon als Ned Leeds sind auch ein super eingespieltes Team. Der einzige, der mir nicht so richtig gefallen hat, war Mysterio, der von Jake Gyllenhaal gespielt wurde. Ich weiß nicht, er schaute immer so gleich in die Kamera. Ich fand auch, dass er mit seinem Superhelden-Outfit nicht wie ein Superheld aussah, eher wie der Besucher auf einer Kostümparty.

Bei der Animation und den Effekten hat Marvel wieder einmal nicht gespart, das sah gut aus. Auch die ganzen Drehorte brachten viel Abwechslung mit und die Gadgets, die Tony Stark Peter Parker überlassen hat, sorgten für die ein oder andere Überraschung. An Wendungen fehlte es in dem Film auch nicht, von daher war ich als Nicht-Spider-Man-Fan am Ende sehr überrascht, sogar positiv überrascht, denn der Film hat Spaß gemacht! Es war auch nicht nur Krawall und Action enthalten, sondern auch das „normale Leben“ anstelle des ständigen Superhelden-Daseins.

Das Ende ist ziemlich fies … sogar richtig fies. Als dann auch noch die Nachricht publik wurde, dass die Verträge zwischen MCU und Sony geplatzt sind und Spider-Man nicht mehr Teil des Marvel-Universums sein wird, gab es auch bei mir einen kurzen Aufschrei. Mit diesem Ende möchte ich nicht leben, aber es ging ja alles gut aus und beide konnten sich einigen, sodass es weitere Filme geben wird. Zum Glück! Und darauf freue ich mich!

 

Fazit

 

Eine gelungene Spider-Man-Fortsetzung mit charmanten Charakteren, jede Menge Humor, Spannung und schönen Wendungen. Es war wie ein Neuanfang, aber auch ein Epilog zu Avengers: Endgame. Daher sollte man den letzten Avengers-Film auf jeden Fall gesehen haben.

 

Fakten

 

Laufzeit: 130 Minuten

FSK: 12 Jahre

Regie: Jon Watts

Drehbuch: Chris McKenna, Erik Sommers

Produktion: Kevin Feige, Amy Pascal

Musik: Michael Giacchino

Kamera: Matthew J. Lloyd

Besetzung: Tom Holland, Jake Gyllenhaal, Jacob Batalon, Zendaya, Tony Revolori, Angourie Rice, Marisa Tomei, Samuel L. Jackson, Cobie Smulders, Martin Starr, Jon Favreau, Numan Acar u. a.

 

Eure Stef

 

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