“Christopher kommt immer, um uns zu retten. Jetzt ist es an uns, ihn zu retten.”

 

Inhalt

 

Christopher Robin ist erwachsen geworden, seine Kindheit und die Abenteuer aus dem Hundertmorgenwald scheinen in Vergessenheit geraten zu sein. Sein Leben besteht nur noch aus der Firma und seiner Arbeit. Selbst einen Wochenendausflug mit der Familie lässt er sausen, sodass diese ohne ihn fährt. Was er nicht weiß, ist, dass Winnie Puuh näher ist als er denkt und dass der kleine Bär seine Hilfe braucht.

 

Meinung

 

Kennt ihr das, wenn ihr ein Kino mit einem zufriedenen, wohligen Gefühl verlasst? Genauso ging es mir nach dem Film Christopher Robin, eine Realverfilmung über Christopher und seine Freunde Winnie Puuh, Tigger, Ferkel und I-Ah aus dem Hundertmorgenwald. Dieser Film ist ein Wohlfühlfilm vom feinsten und perfekt geeignet für einen grauen, verregneten Tag, den man mit Kakao, etwas zum Naschen und einer Decke auf der Couch verbringt.

Der erwachsene Christopher Robin wird von Ewan McGregor gespielt, einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler. Auch dieses Mal konnte er mich wieder überzeugen. Christopher Robin zu spielen, ist gar nicht so einfach. Auf der einen Seite ist die Figur sehr ernst, weicht nicht von Regeln ab und führt ein klar strukturiertes Leben. Auf der anderen Seite war Christopher Robin als Kind jedoch verträumt, verspielt und hat das Leben genossen. Ob er sein Kinderherz und seine Fantasie wiederfinden wird?

Die Darstellung der Tiere aus dem Hundertmorgenwald ist wunderbar gelungen. Puuh sah wirklich wie ein kuschelweicher Bär aus, aber auch Tigger, I-Ah und Ferkel haben mir sehr gefallen. Auch ihre restlichen Freunde waren dabei, sodass wirklich niemand vermisst wurde. Gerade diejenigen, die die Trickfilme gesehen haben und den Film herbeigesehnt haben, werden sehr erfreut sein.

Der Film hat eine unglaublich schöne Atmosphäre. Es steckt viel Liebe im Detail, die Stimmung ist harmonisch, er ist zum einen witzig und süß, zum anderen traurig zugleich, denn Christopher Robin hat sich verändert. Er ist kein Junge mehr und das erkennt auch Puuh.

Die Geschichte ist auf ihre Art und Weise spannend, überrascht und ist einfach süß gemacht. Ich habe mich die ganze Zeit wohlgefühlt und habe für mich auch etwas aus diesem Film mitgenommen. Das Leben besteht nicht nur aus Arbeiten, sondern aus Leben und vielleicht einfach mal Nichtstun. Ich finde, dass dies als Erwachsener gerne in Vergessenheit gerät, weil der Alltag einen so einnimmt. Darum ist es nicht schlecht, immer wieder daran erinnert zu werden und es einfach auszuprobieren. Lebt oder macht einfach einmal nichts. Glaubt mir, Nichtstun ist gar nicht so einfach, haha!

 

Fazit

 

Ein wunderbarer Wohlfühlfilm für Jung und Alt. Winnie Puuh und seine Freunde als reale Figuren und Christopher Robin als Erwachsener. Ein verrücktes, schönes, neues Abenteuer.

 

Fakten

 

Laufzeit: 104 Minuten

FSK: 0 Jahre

Regie: Marc Forster

Drehbuch: Alex Ross Perry, Allison Schroeder

Produktion: Brigham Taylor, Kristin Burr

Musik: Geof Zanelli, Jon Brion

Kamera: Matthias Koeningswieser

Schnitt: Matt Chessé

Besetzung: Ewan McGregor, Hayley Atwell, Bronte Carmichael, Mark Gatiss, Oliver Ford Davies, Orton O’Brien, Katy Carmichael, Tristan Sturrock

 

Eure Stef

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