Inhalt

 

Gellert Grindelwald ist aus seiner Gefangenschaft ausgebrochen und hält an seinem Plan fest, die Nicht-Magier zu unterjochen, damit alle Magier frei leben können und sich nicht mehr verstecken müssen.

Albus Dumbledore bittet Newt Scamander, ihm zu helfen, woraufhin sich dieser nach Paris aufmacht, um nicht nur Grindelwald aufzuhalten, sondern auch Credence zu helfen. Grindelwald hat es nämlich auf Credence abgesehen…

 

Meinung

 

Bombastisch ist das Wort, das für mich Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen beschreibt. Ich fand den ersten Teil schon sehr schön, mich hat der zweite Teil ebenfalls überzeugt.

Gellert Grindelwald spielt in diesem Film eine große Rolle, denn er ist aus dem Gefängnis ausgebrochen und versucht, die Magier auf seine Seite zu ziehen. Albus Dumbledore kann nichts gegen ihn ausrichten, sodass Newt Scamander sich ihm stellt, aber auch um Credence vor falschen Entscheidungen zu bewahren. Grindelwald hat nämlich Interesse an dem Obscurus …

Ich fand es einfach toll, wieder in der Welt der Zauberei einzutauchen, auch wenn der Film wahnsinnig düster ist, damit habe ich nämlich nicht gerechnet. Natürlich gab es auch einige, wunderbare Lichtmomente, aber die Dunkelheit ist einfach überall und das spürt man von Anfang an des Films.

Newt Scamander ist mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen, genauso wie seine phantastischen Tierwesen. Ich habe mich wieder dabei erwischt, wie ich die kleinen Tiere süß fand und sie am liebsten geknuddelt hätte. Eddie Redmayne hat die Rolle von Newt einwandfrei umgesetzt. Diese Schüchternheit, aber auch zeitgleich diese Cleverness und auch den Mut darzustellen, ist ihm wieder super gelungen.

Gellert Grindelwald wurde von Johnny Depp gespielt. Ja, da brauche ich auch nicht meckern, die Figur hat es in sich. Das seltsame weiße Auge mag ich persönlich nicht, doch dieser gefährlich ruhige, ernste Charakter und die Worte, die er genau richtig wählt, um die Magier auf seine Seite zu ziehen… das kann Johnny Depp und ich bin wirklich überrascht, dass ich nicht einmal auf die Idee gekommen bin, irgendeine andere Rolle in ihm zu sehen. Diesem Grindelwald will ich tatsächlich nicht auf der Straße begegnen.

Am meisten gefreut habe ich mich auf Jude Law als Albus Dumbledore. Er trifft ihn wirklich gut und ich habe mich sehr schnell mit ihm angefreundet und ihm die Rolle abgenommen. Ich wünsche mir für den nächsten Film auf jeden Fall mehr Dumbledore, denn er kam mir doch etwas zu wenig vor.

Katherine Waterstone als Porpentina „Tina“ Goldstein sowie Alison Sudol als Queenie Goldstein durften natürlich auch nicht fehlen. Ich finde die beiden wahnsinnig sympathisch und in diesem Film lernt man sie noch besser kennen, sieht auch andere Seiten von ihnen und das gefällt mir.

Der Rest der Besetzung war auch super, mir ist niemand negativ aufgefallen. Es gab Figuren, die mich eher sehr überrascht und begeistert haben, weil ich nicht mit ihnen gerechnet habe. Doch die nenne ich nicht, denn schließlich soll die Überraschung nicht verdorben werden.

Was mich absolut begeistert hat, war die Zauberei in dem Film. Ich frage mich tatsächlich, wie man das noch toppen will. Ich saß in meinem Kinositz und dachte nur so: Krass. Spannung und Action in dem Film sind der Hammer. Das Zusammenspiel der Figuren, der Magie und der Handlungen… es war extrem viel fürs Auge, aber mich hat es begeistert. Es gab natürlich auch ruhige und schöne Momente, wo man kurzzeitig abschalten konnte und auch den ein oder anderen witzigen Dialog. Die Atmosphäre war einfach genau richtig. Für mich war der Film sehr gelungen und mir hat es gefallen, in die Vergangenheit einzutauchen und mich an gewissen Punkten an Hogwarts zu erinnern.

Eines steht für mich fest: der zweite Teil hält locker mit dem ersten Teil mit. Dass einiges ungeklärt bleibt, ist verständlich, schließlich muss ja noch Stoff für die Fortsetzung vorhanden sein. Zweite Teile haben es nie einfach, doch ich finde, Grindelwalds Verbrechen ist ein magischer, spannender, aber auch düsterer zweiter Teil, für den es sich lohnt, ins Kino zu gehen.

 

Fazit

 

Die Dunkelheit nähert sich mit großen Schritten, magisch und düster! Eine tolle Fortsetzung der Phantastischen Tierwesen, die auf jeden Fall mit dem ersten Film mithalten kann. Ich freue mich auf alles, was noch kommt.

 

Fakten

 

Laufzeit: 134 Minuten

FSK: 12 Jahre

Regie: David Yates

Drehbuch: J. K. Rowling

Produktion: David Heyman, Steve Kloves, Lionel Wigram, J. K. Rowling

Kamera: Philippe Rousselot

Schnitt: Mark Day

Musik: James Newton Howard

Besetzung: Eddie Redmayne, Katherine Waterston, Alison Sudol, Dan Fogler, Ezra Miller, Claudia Kim, Johnny Depp, Zoë Kravitz, Callum Turner, William Nadylam, Jude Law, Ingvar Eggert Sigurðsson, Kevin Guthrie u.a.

 

Eure Stef

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