Vom Sonnenuntergang am Meer und Wandern durch Mordor.

 

Den nächsten Ort, den wir besucht haben, war Coromandel. Der Weg dorthin war aufregend, aber auch wunderschön. Wir fuhren an dem hübschen Städtchen Thames vorbei, entlang einer Straße direkt neben dem Meer. Und mit direkt meine ich direkt. Keine Sandbank, sondern Straße, Stein, Wasser. So sah es aus und das war toll, auch wenn mir zwischendurch das Herz in die Hose gerutscht ist, weil die Straße so eng war.

 

 

Dort, um die Ecke, an einem Campingplatz direkt am Wasser, blieben wir zwei Tage und genossen die Ruhe und den Abstand vom Tourismus.

Hobbiton war der nächste Halt. Den ausführlichen Reisebericht könnt ihr hier nachlesen. Ebenfalls eines meiner absoluten Highlights, aber das wisst ihr schon.

 

 

Einen Zwischenstopp machten wir noch bei den “Craters of the Moon”.

 

 

Da hat es zwar nach Schwefel gerochen, aber dort war es schön warm. Bei der Vorstellung, dort über vulkanisches Gebiet zu laufen, wurde mir doch etwas mulmig. Interessant war es aber auf jeden Fall und ich bin sehr froh, dort angehalten zu haben und das Gebiet in echt gesehen zu haben.

 

 

Wir fuhren danach weiter zum Tongariro National Park. Was mich am meisten beeindruckt hat, war, dass sich innerhalb von zwei Stunden die Natur verändert hat. Von Meer zu Wiese, Weide, Wald, Berge. Dadurch, dass Neuseeland sehr schmal ist, kann man schon auf kurzen Strecken tolle Landschaften entdecken.

 

 

In Tongariro waren wir wandern. Wir haben eine Tour zu den Tama Lakes gemacht. Hin- und Rückweg waren mit 5 1/2 Stunden ausgeschrieben. Da wir schon oft wandern waren, hatten wir keine Bedenken. Der Weg zu den Seen war fantastisch. Und soll ich euch etwas verraten? In Tongariro NP wurden die Filmszenen für Mordor gedreht. Den Schicksalsberg haben wir leider nicht gesehen, dafür aber eine andere Aussicht, die genauso gut mithalten kann…

 

 

Und wenn man sich die Natur so ansieht, kann man sich Mittelerde doch schon etwas vorstellen.

 

 

Auf dem Rückweg passierte es dann. Es regnete. 2 Stunden lang. Kein Schirm, keine Unterstellmöglichkeit, keine Bäume. Ich war in meinem Leben noch nie so nass wie an diesem Tag. Zum Glück hatten wir auf dem Campingplatz Waschmaschinen und Trockner und kostenlose Duschen. Was für ein nasses Erlebnis…

Nach so einem Abenteuer gönnten wir uns Fish and Chips. Die haben wir sehr oft gegessen und sie haben auch fast immer geschmeckt, aber den besten Fisch – das steht für uns fest – gab es in Coromandel.

 

 

So waren auch schon die ersten sechs Tage vorbei. Ging schnell, oder?

Für uns ging es ab nach Wellington und dort auf die Fähre nach Picton. Der Ort, wo eine Überraschung auf mich wartete.

Fortsetzung folgt.

 

Eure Stef

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