Inhalt

 

Kevin Wendell Crumb, der immer mehr Menschen auf dem Gewissen hat, ist noch auf freiem Fuß, sodass sich der unverwundbare David Dunn auf die Suche nach ihm begibt. Als es zu einem Zusammentreffen der beiden kommt, werden sie verhaftet und in eine psychiatrische Klinik gebracht, wo sich Dr. Elli Staple um beide kümmert und diese analysieren möchte. Was sie nicht ahnt, ist, dass Mr. Glass etwas ganz Anderes mit ihnen vorhat…

 

Meinung

 

Glass ist die Fortsetzung von Split und ein Thriller von M. Night Shyamalan.

Ich hatte Split damals gesehen und war sprachlos nach dem Film. Auch wenn das Ende ein wenig kurios war, fand ich ihn trotzdem sehr interessant, gerade weil die multiple Persönlichkeitsstörung thematisiert wurde und ich bisher noch nicht oft damit in Berührung gekommen bin.

Weil Split mich gedanklich so festgehalten hat, habe ich mir Glass angesehen und muss sagen, ich fand ihn gut, aber er hinterlässt einige Fragezeichen bei mir. Kurz und knapp gesagt: Ich bin verwirrt.

Glass verbindet Unbreakable und Split und ich empfehle jedem, beide Filme vorher zu sehen, denn ich denke, dadurch könnte schon das ein oder andere Fragezeichen gelöst werden.

Worum geht’s genau? Kevin Wendell Crumb, David Dunn und Mr. Glass treffen aufeinander und das löst einige Komplikationen aus. Dr. Elli Staple steht sozusagen zwischen ihnen und versucht ihnen begreiflich zu machen, was mit ihnen los ist. Diese Analyse gibt der Geschichte eine gewisse Spannung, sodass man mitfiebert und wissen möchte, was es mit alldem auf sich hat.

Sarah Paulson fand ich in ihrer Rolle als Psychiaterin sehr gut. Auch die Analyse der anderen Figuren hat sie sehr gut dargestellt. Die Gedanken, Geschehnisse und Entscheidungen ihrer Patienten zu erklären, hat mich oft verblüfft.

Am besten ist und bleibt aber James McAvoy in seiner Rolle als Kevin Wendell Crumb und 23 anderen Persönlichkeiten, die in ihm stecken. Ich weiß nicht, wie er es macht, aber er war grandios. Diese verschieden Charaktere und die passenden Gesichtsausdrücke… das hinterlässt eine wahnsinnige Gänsehaut bei mir. Irgendwie gruselig, aber auch wirklich gut.

Über Bruce Willis und Samuel L. Jackson kann ich auch nicht meckern. Beide Rollen haben es in sich und ich habe ihnen jedes Wort geglaubt und war sprachlos.

Doch es gab auch noch ein Wiedersehen mit anderen Figuren, was mir gefallen hat und dadurch hat man auch den Bogen zu den ersten beiden Filmen bekommen.

Jetzt aber noch zu meinem Aber… über die Zusammenhänge, ob die Filme zusammen gehören oder nicht, kann man sich streiten. Das war mir persönlich auch nicht so wichtig. Jedoch die Verbindung zu Superhelden und Comics zu schaffen, ist doch eher sehr skurril. Der Film wirft auf Superhelden ein anderes Licht. Ich weiß nicht, mir fällt es wirklich schwer, es in Worten festzuhalten. Die Figuren sind irgendwie alle verrückt, aber auch nicht. Der Film wirkt real, aber auch wieder nicht. Auch das Ende ist eine wahnsinnige Überraschung, aber nicht so wie: „Boah, wow! Das ist ja krass.“, sondern eher wie „Häh, was soll das? Warum?“. Keine Ahnung, ob man mich versteht.

Der Film ist gut, ich persönlich fand Split aber besser. Glass hat es in sich, die Figuren so zu sehen und zu erleben, ist sehr interessant, es war spannend und hat einen nicht losgelassen, aber das Ende… ich bin und bleibe verwirrt und bin mir nicht sicher, ob die Reihe damit abgeschlossen ist. Ich habe noch viele Fragen in meinem Kopf, aber ob die irgendwann beantwortet werden, kann mir wahrscheinlich in nächster Zeit keiner beantworten.

 

Fazit

 

Ein etwas besonderer Thriller mit einem gewissen Gruselflair, interessanten Charakteren, aber auch einem sehr kuriosen Ende, welches einige Fragen offen lässt. Nichts für schwache Nerven!

 

Fakten

 

Regie: M. Night Shyamalan

Drehbuch: M. Night Shyamalan

Produktion: Jason Blum, M. Night Shyamalan, Marc Bienstock, Ashwin Rajan

Musik: West Dylan Thordson

Kamera: Mike Gioulakis

Schnitt: Luke Ciarrocchi, Renaldo Kell

Besetzung: James McAvoy, Bruce Willis, Samuel L. Jackson, Sarah Paulson, Anya Taylor-Joy, Spencer Treat Clark, Charlayne Woodard, Luke Kirby u.a.

 

Eure Stef

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