„Flieg mit mir um die Welt…“

 

Inhalt

 

Aladdin lebt zusammen mit seinem Affen Abu in den Straßen von Agrabah, wo er sich als gerissener, aber gutherziger Dieb durchs Leben kämpft. Durch Zufall lernt er dabei Prinzessin Jasmine kennen, die sich jedoch als Kammerzofe ausgibt. Er beschließt, ihr das Armband ihrer Mutter zurückzubringen und sucht sie im Palast auf. Zeitgleich ist der Großwesir Dschafar auf der Suche nach einer Person, die ihm die Wunderlampe besorgt. Als er Aladdin im Palast entdeckt, der sich an den Soldaten vorbeigeschlichen hat, wird er auf ihn aufmerksam und schickt ihn in die geheime Höhle, um die Wunderlampe zu holen. Dschafar hat es dabei nur auf die Lampe abgesehen und als es brenzlig wird, opfert er Aladdins Leben, verliert aber auch die Wunderlampe. In der Höhle eingeschlossen untersucht Aladdin diese und stößt auf das Geheimnis der Lampe, das weitaus größer ist als er jemals gedacht hätte…

 

Meinung

 

Oh, wie sehr habe ich mich auf die Realverfilmung gefreut! Ich liebe Disney-Filme einfach und Aladdin gehörte schon als Trickfilm dazu.

Was mich besonders freut, ist, dass die Macher dem Original sehr treu geblieben sind. Nichtsdestotrotz gab es aber auch einiges Neues zu bestaunen.

Die Lieder waren manchen Stellen etwas abgewandelt, aber im Groben noch wie man sie aus der Kindheit kennt. Es gab auch neue Lieder, die mich begeistert haben. Ganz vorne mit dabei Jasmines Lied… das war einfach stark. Egal ob Dschinnis Lied oder Prinz Alis Lied… Man konnte kaum im Kinosessel still sitzen bleiben, hihi.

Agrabah, der Palast, die Stadt, die Wüste… die Kulissen sahen ganz, ganz toll aus. Und die Kostüme erst… ihr merkt schon, ich komme aus der Schwärmerei nicht heraus!

Bis auf Will Smith, der den Dschinni verkörpert hat, kannte ich kaum einen der Schauspieler. Aladdin wurde von Mena Massoud gespielt, der ihn gut verkörpert hat. In meiner Fantasie sieht Aladdin etwas anders aus, aber sei’s drum. Darunter hat der Film nicht gelitten.

Jasmines Rolle hat Naomi Scott übernommen und passte perfekt. Ich habe ihr jedes Wort abgenommen, habe sie verstanden und mit ihr gekämpft.

Dschafar… ja, Dschafar war in meinen Augen zu jung. Marwan Kenzari hat ihn trotzdem gut gespielt. Ein Hauch mehr Falten im Gesicht hätte ich mir gewünscht, aber so wirkte er eben sehr jung.

Und Will Smith als Dschinni? Perfekt. Ich hatte vor Kinostart etwas Bauchschmerzen, ob er wirklich passt. Aber ja, er hat mich überzeugt.

Nicht zu vergessen, Abu und der Teppich. Die waren natürlich auch dabei und waren spitze, gerade auch die Effekte und die 3D-Animierung waren sehr schön anzuschauen. Es sah einfach echt aus.

Es sind wirklich nur Kleinigkeiten, an denen ich mich aufhänge, von daher… der Film ist klasse, lädt zum Mittanzen und Mitsingen ein, er ist romantisch, aber auch abenteuerlich, er ist unglaublich witzig, aber auch verzaubert und es stecken so viele wichtigen Aussagen darin. Man soll sich nicht verstellen, sondern sein wie man ist. Man soll sich nicht den Mund verbieten lassen und nicht schweigen, sondern hinsehen, reden und handeln. Und gerade das macht den Film so besonders.

Für mich steht fest, dass er auf jeden Fall bei mir einziehen wird und so lange wie es ihn nicht gibt, höre ich mir die Musik noch einmal an. Und immer und immer wieder.

Komm mit mir in ein Land
ein exotischer Fleck,
wo Kamele durch die Wüste zieh’n…

 

Fazit

 

Eine ganz fantastisch umgesetzte Realverfilmung! Viel Musik und Gesang, tolle Kulissen, magische Szenen, sympathische Figuren, jede Menge Witz… einfach Disney!

 

Fakten

 

Laufzeit: 129 Minuten

FSK: 6 Jahre

Regie: Guy Ritchie

Drehbuch: John August, Guy Ritchie, Vanessa Taylor

Produktion: Dan Lin, Jonathan Eirich

Musik: Alan Menken

Kamera: Alan Stewart

Schnitt: James Herbert

Besetzung: Mena Massoud, Naomi Scott, Will Smith, Marwan Kenzari, Navid Negahban, Nasim Pedrad, Alan Tudyk, Billy Magnussen, Numan Acar

 

Eure Stef

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