„Pika-pi, Pikachu!“

 

Inhalt

 

Die Menschen leben zusammen mit Pokémon auf der Welt. Viele träumen davon, eines Tages Pokémon-Tainer zu werden. Auch Tim Goodman wollte einer werden, gab diesen Traum jedoch auf, als seine Mutter stirbt und sein Vater ihn alleine lässt. Als sein Vater bei einem Autounfall ums Leben kommt, muss er nach Ryme City, wo er in der Wohnung seines Vaters auf ein sprechendes Pikachu trifft, das nach Tims Vater sucht. Zusammen mit ihm begibt sich Tim auf sein größtes Abenteuer und muss feststellen, dass hinter dem Unfall seines Vaters viel mehr steckt…

 

Meinung

 

Komm und schnapp sie dir, Pokémon!

Schon als ich den Trailer gesehen habe, stand für mich fest: diesen Film werde ich schauen!

Ich bin mit Pokémon groß geworden und dieser Film war eine Einladung zurück in meine Kindheit und das ist schon alleine ein ganz tolles Gefühl gewesen.

Tim wächst mit Pokémon auf, möchte als Kind eines Tages Pokémon-Trainer werden, entscheidet sich aber aufgrund eines Schicksalsschlages dagegen und wird Versicherungsvertreter. Als er die Nachricht erhält, dass sein Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, muss er in dessen Wohnung und trifft dort auf Pikachu, der mit ihm sprechen kann, auch nur mit ihm. Alle anderen hören nur das niedliche „Pika-pi, Pikachu“. Das ist ein Grund, um wieder in die Pokémon-Welt einzutauchen und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Der Film ist eine Mischung aus Realverfilmung und Animation. Dabei sind die Pokémon wahnsinnig gut animiert und sehen wirklich echt aus. Selbst das Fell sieht unglaublich weich aus und das passt besser in die reale Welt als man denkt.

Tim wird gespielt von Justice Smith. Ich kannte ihn bisher nur aus Jurassic World: Das gefallene Königreich. Ihn hier in dieser Hauptrolle zu sehen, fand ich gut. Er hat die Rolle prima herübergebracht, aber ich wünsche mir für die Zukunft auf jeden Fall noch ein bisschen mehr Abwechslung.

Tim ist natürlich nicht alleine unterwegs, sondern er trifft auf Lucy Stevens, die von Kathryn Newton gespielt wird. Sie kenne ich noch nicht, fand sie aber auch gut.

Ich habe mich wirklich mit beiden sehr schnell angefreundet und habe ihnen ihre Geschichte abgenommen.

Es gibt noch ein paar weitere Figuren, u. a. Tims Kumpel, der Polizeichef, Tims Vater oder der Gründer der Stadt Howard Clifford, die Abwechslung bieten und den Hauptfiguren zur Seite stehen. Für jeden ist jemand dabei, mit dem man sich identifizieren kann.

Der Film war wirklich gut gemacht, er war sehr spannend, ich hatte jede Menge Spaß und habe mich einfach wohlgefühlt. Sehr oft habe ich mich dabei erwischt, wie ich dachte: Awh, ich möchte so ein Pikachu. Awh, ich möchte so ein Bisasam, awwhhh! Ich kam aus dem Du-bist-so-niedlich-Modus kaum heraus. Sicherlich war der Film etwas vorhersehbar, aber ich fand es persönlich nicht schlimm, sondern konnte den Film genießen, ohne groß darüber nachzudenken.

Letztendlich ist der Film Schuld daran, dass ich wieder Pokémon Go spiele. Er hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wer einen schönen Familienfilm sucht und auch mit kleinen, niedlichen oder großen, gefährlichen Pokémon keine Probleme hat, sollte sich den Film unbedingt anschauen. Er hat mich wunderbar unterhalten und deshalb kann ich ihn jedem empfehlen!

 

Fazit

 

Realfilm trifft auf animierte Pokémon und das ist den Machern wunderbar gelungen! Der Film ist witzig, niedlich und spannend, perfekt für Groß und Klein und lässt so manch einen noch einmal in Kindheitserinnerungen schwelgen: Komm und schnapp sie dir, Pokémon!

 

Fakten

 

Laufzeit: 104 Minuten

Alter: 6 Jahre

Regie: Rob Letterman

Drehbuch: Dan Hernandez, Benji Samit, Rob Letterman, Derek Connolly

Produktion: Mary Parent, Cale Boyter, Don McGowan, Hidenaga Katakami

Musik: Henry Jackman

Besetzung: Ryan Reynolds, Justice Smith, Kathryn Newton, Suki Waterhouse, Omar Chaparro, Chris Geere, Ken Watanabe, Bill Nighy, Karan Soni, Rita Ora u. a.

 

Eure Stef

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